Jahr 2014 - Sport Dorschner

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Jahr 2014

2014 AK 60


Im 63. Lebensjahr konnte ich 2 Oberfränkische, 4 Nordbayerische und 4 Bayerische Meistertitel erringen. Im 400 m Lauf der Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt im Stadion gab es denkbar knapp den Vizetitel,  mit dem Team Franken gab es unerwartet die Bronzemedaille über 4x400 m in der M 50. Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Halle in Erfurt gabe es zweimal Bronze über 200 und 400 m. Für das 4. Jahr in der Altersgruppe war dies für mich eine gute Leistung.

Datum
Disziplinen
Wettkampfberichte
Leistungen
Ergeb-nisse
Platz
3.10.

Dreikampf
100 m
Weit
Kugel
2227 Punkte
13,16 sec/0,0
4,89 m/-0,6 sec
9,51 m

1.
27.9.
4x400 m
Petri
Eberle
Schwab
Dorschner
4:11,86 min
3.
13.9.
100 m
200 m
Weit
Speer
13,11 sec/0,0
27,23 sec/-0,5
5,03 m/-0,6
29,97 m
1.
1.
1.
1.
27.7.

Kugel
Kreismeisterschaften
Oberfranken West
9,83 m

1.
11.-13.7.
200 m
400 m
26,62 sec/-0,5
59,54 sec
4.
2.
28.-29.6.
100 m
200 m
4x100 m (M50)
Eberle
Petri
Schwab
Dorschner

12,96 sec/0,0
26,50 sec/-0,3
51,88 sec

1.
1.
1.
25.6.
200 m
Sportfest Erlangen
26,86 sec/+0,7
22.6.
400 m
Sportfest Sonneberg
59,08 sec
1.
31.5.
400 m
Oberfränkische Bamberg
59,39 sec
21.5.
400 m
Abendsportfest Veitsbronn
60,48 sec
4.
9.5.
100 m
200 m
Sportfest Forchheim
13,12 sec/+2,6
26,96 sec/+2,6


1.-2.3.
60 m
200 m
400 m
4x200 m (M50)
Eberle
Petri
Schwab
Dorschner
8,40 sec
26,86 sec
60,87 sec
1:48,51 sec
6.
3.
3.
6.
16.2.

60 m
Oberfränkische Ebensfeld Halle
8,57 sec

1.
6.2.
400 m
Abendsportfest Erfurt
61,19 sec
18.1.

60 m
200 m
400 m
8,39 sec
26,70 sec
59,72 sec

2.
1.
1.
12.1.

4x200 m (M50)
Eberle
Petri
Schwab
Dorschner
Nordbayerische Fürth Halle
1:49,65 min

7.

Bayerische Mehrkampf Aichach


Am Vormittag war es noch durch den bedeckten Himmel kühl, dann kam die Sonne und es gab gute Bedingungen bei 18 Grad.  Durch einen klitzekleinen Wackler am Start war die Zeit über 100 m etwas schlechter, als ich erwartet hatte. Beim Einspringen traf ich das Brett beim Weitsprung optimal, sodass ich auf weitere Sprünge verzichtete. Die Serie mit 4,74, 4,89 und 4,82 war nicht so schlecht, hatte aber insgeheim auf 5 m gehofft, die ich 3 Wochen vorher bei den Nordbayerischen in Wiesau erreichen konnte. Aufgrund einer Erkältung, die noch in mir steckte, waren nicht mehr als 9,51 m bei der Kugel drin. Die Kraft war einfach nicht da.
Von allen Dreikämpfern der Altersklassen erzielte ich die höchste Punktezahl und lag über 500 Punkte vor dem Zweiten, somit war ich doch sehr zufrieden.


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Deutsche Seniorenmeisterschaften Langstaffeln Baunatal


Deutschlands Leichtathletik-Senioren suchten am 27.09. im hessischen Baunatal ihre Titelträger in den Langstaffeln. Die "StG Team Franken" mit den Vereinen TV Coburg (Karl Dorschner), TG Schweinfurt (Ralf Petri) und dem TV Gunzenhausen mit Roland Eberle und Helmut Schwab hat sich seit Jahren bestens bewährt. Nachdem man in den Jahren 2009 und 2012 den Meistertitel in der Klasse M50 in der 4x400m-Staffel nach Franken geholt hatte, hingen in diesem Jahr die Trauben etwas höher.
Die StG Helstorf-OTB-MTV49 lief aufgrund der gemeldeten Zeit in einer anderen Liga. Der Titel war den Viertelmeilern aus dem hohen Norden in  3:50,22 min. nicht zu nehmen. Die weiteren Plätze waren aber heiß umkämpft. Leider wurde dem Team Franken die ungünstige Außenbahn zugelost. Ralf Petri löste aber als Startläufer seine Aufgabe in bewährter Manier und übergab den Staffelstab an Roland Eberle. Er ließ sich vom hohen Anfangstempo der Konkurrenten nicht verrückt machen und übergab den Stab in zweiter Position an Helmut Schwab. Der TV-Athlet aus Laubenzedel zeigte auf der Zielgeraden seine Kämpferqualitäten und wechselte an dritter Position liegend auf Karl Dorschner. Der Senior (63 Jahre) des Quartetts kämpfte mit den restlichen Schlussläufern auf den letzten 100m um die Podestplätze. Die TSG Wertheim lag schließlich mit 4:11,84 min.ganze 2/100 sec. vor dem Team Franken, die wiederum 43/100 sec. vor der StG SF Neukieritzsch. Die Bronzemedaille war eine verdienter Lohn in diesem packenden Rennen. Die gelaufene Zeit von 4:11,86 min. ist umso höher zu bewerten, wenn man das Durchschnittsalter der Sieger (51 Jahre) mit dem Durchschnittsalter (58 Jahre) der "jungen Alten" aus Franken vergleicht. Sieben Jahre Altersunterschied bedeuten im Seniorensprint Welten.
Vor allem deshalb, weil Ralf Petri, Roland Eberle und Helmut Schwab in diesem Wettkampfjahr sehr viel Verletzungspech hatten. Der dritte Platz von Baunatal sollte aber Motivation für das nächste Jahr sein.
Bericht: Werner Weidinger, Gunzenhausen




Nordbayerische Seniorenmeisterschaften Wiesau


Nach 2011 fanden die Nordbayerischen Meisterschaften wieder in Wiesau statt. Anfangs meinte es das Wetter nicht so gut, es gab immer wieder Schauer bei 15 Grad.
Über 100 m lief ich 13,11 sec bei Windstille, damit war ich angesichts der Temperatur zufrieden. Um die Zeit zu überbrücken, nahm ich beim Speerwurf ohne Konkurrenz teil und kam auf knapp 30 m. Beim Weitsprung traf ich auf Anhieb das Brett und sprang 2x4,74 m. Beim 3. Versuch kam ich auf nicht erwartete 5,03 m. Wegen Rückenbeschwerden hatte ich immer zum Saisonende mal einen Weitsprung gemacht, da die Läufe vorbei waren. Ich wollte wegen der Saison keine Verletzung riskieren. Leider war der Start der 200m eine halbe Stunde nach dem Weitsprung, was ich am Ende des Laufes merkte. Die Zeit war dann auch mit 27,23 sec nicht berauschend. Mit 4 Nordbayerischen Titeln konnte ich nach Hause fahren. Christoph Franke, M 35, nahm am Diskus, bei 1500 m und den 200 m auch erfolgreich teil.      





Deutsche Seniorenmeisterschaften Erfurt


Die Hauptstadt Thüringens Erfurt empfing am 11.-13.7. zum wiederholten Male die deutschen Senioren zur gesamten Meisterschaft W/M 35- W/M 85. Das Team in Erfurt führte diese wieder mit großer Professionalität durch. Das Wetter war wolkig und sonnig, 20-23 Grad. Nur am Freitag ging ein starker Platzregen herunter.
Aufgrund einer Oberschenkelzerrung, die ich mir kurz nach den Bayerischen Meisterschaften geholt hatte, verzichtete ich auf einen Start bei den 100 m.
Vor den 400 m fühlte ich mich weitgehend beschwerdefrei. Reinhard Michelchen, den ich in Bamberg vor ein paar Wochen bezwingen konnte, startete eine Bahn vor mir auf 4. Wolfgang Thate und Helmut Meier waren auch zu beachten. Reinhard startete die ersten 200 m verhaltener und zog dann an. Ich hatte die Lücke etwas zu groß gelassen. Zwar konnte ich auf den letzten 80 Metern noch enorm aufholen, letztlich fehlten 4/100 um gleichzuziehen. Am Ende hies es 59,50 zu 59,54 sec. Die Zuschauer waren von dem Lauf begeistert.  
Bei den 200 m waren die beiden ersten Plätze an die Favoriten König und Michelchen vergeben. Auf Bahn 3 startend hatte ich Wolfgang Ritte, der heuer eine gute Zeit gelaufen hatte, direkt vor mir. Helmut Meier war auf einer der Außenbahnen schlecht zu verfolgen. König siegte vor Michelchen, ich konnte nach 150 m an Ritte vorbeigehen, im Ziel sah ich Meier knapp vor mir liegen. Ein undankbarer 4. Platz, hier war ich 12/100 von der Bronzemedaille entfernt.




Bayerische Seniorenmeisterschaften Elsenfeld


Am 28. und 29. Juni fanden die Bayerischen Seniorenmeisterschaften in Elsenfeld statt. Es lagen 368 Meldungen vor. Es herrschte am Samstag warmes Wetter. Am Sonntag waren bei etwas kühlerem Wetter von 18-20 Grad einige Regenschauer unterwegs, die aber die Organisation nicht beeinträchtigten. Erfreulicherweise waren bei den 100 m der M 60 doch 6 Teilnehmer am Start. Ich konnte mit 12,96 sec gewinnen, unter 13 Sekunden bleiben und war damit sehr zufrieden. Die 200 m waren auch mit 5 Teilnehmern besetzt. Der Lauf vorher und das Einlaufen war von einigen Regenschauern begleitet. Ich fühlte mich wohl und kam mit 26,50 sec auch als Sieger durchs Ziel. In beiden Läufen bedeutete dies Saisonbestzeit. Bei den 400 m-hier hatte ich vor einer Woche beim Sportfest in Sonneberg mit 59,08 sec die zweitbeste Zeit in der M 60 in Deutschland erreicht- hatte ich beim Start einen Wackler und wurde disqualifiziert.     

In der 4x100 m Staffel der M 50 konnten wir mit unserer Stg Team Franken Bayerischer Meister werden. Zwar liefen wir als einzige Staffel, konnten aber mit 51,88 sec die erforderliche Norm für den Titel erfüllen. Das war erfreulich, da zwei Staffelteilnehmer gesundheitliche Probleme hatten.
Die Organisation durch den Ausrichter lief hervorragend. Es gab einige Auszeichnungen für herausragende und verdiente Sporler. Auch ich bekam einen schönen Pokal als Botschafter der Seniorenleichtathletik 2014. Hier wurden die Bestenlistenplätze der letzten Jahre bewertet.   




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Deutsche Seniorenmeisterschaften Erfurt Halle


Die Titelkämpfe der 13. Seniorenhallenmeisterschaften wurden zum sechsten Mal vom Thüringischen Leichtathletik Verband ausgerichtet vom 1.-2.3.2014 in Erfurt.

Bei den Zeitendläufen störte die Laufeinteilung auf den Kurzstrecken, da hier nicht die besten Teilnehmer in die gleichen Läufe, sondern jeweils getrennt eingeteilt wurden. Mitunter kam es vor, dass pro Wettbewerb bis zu vier Zeitendläufe durchgeführt werden mussten. Hier müssen die Organisatoren wirklich eine Lösung finden, dass künftig Vorläufe angesetzt werden. Die Organisation war wie bekannt eingespielt und hervorragend, Zeitengpässe wurden umgehend wieder hereingeholt.
Ich hatte über 60, 200 und 400 m gemeldet. Dazu hatten wir uns mit Team Franken für die 4x200m Staffel in der M 50 qualifiziert. Im Vorlauf der 60 m deutete sich an, dass keine Chance auf eine Medaille bestand. Eine schon mehrtägige Muskelverhärtung, die mir schon beim Einlaufen Schwierigkeiten bereitete, schwirrte im Kopf herum. Ich entschloss mich zum Hochstart, um kein weiteres Risiko einzugehen. Der vorher aufgesuchte Physiotherapeut gab mir grünes Licht und verpasste mir einen hilfreichen Tape. Den Endlauf erreichte ich zwar, dort wurde ich zeitgleich 6. mit 8,40 sec. Ich war froh, durchgekommen zu sein.
Am Abend startete über 200 m der Favorit Rudolf König auf Bahn 4 vor mir, ich hatte Bahn 3. Im ersten Lauf hatte Reinhard Michelchen, der Seriensieger der letzten Jahre, 26,42 sec erreicht, um eine Medaille zu holen, musste ich meinen "Dauerrivalen und guten Freund" Helmut Meier aus Zeven hinter mir lassen. König ging los wie die Feuerwehr und ich versuchte, so gut wie möglich dran zu bleiben. Durch das Adrenalin spürte ich meine Verhärtung in dem Moment nicht. 26,86 sec reichten zur Bronzemedaille.
Über 400 m legte am Sonntagmorgen Michelchen eine sehr gute Zeit im 1. Lauf vor. Der neu in die Altersgruppe aufgerückte Wolfgang Thate steigerte sich hinter dem Sindelfinger auf eine neue Bestzeit. Im 2. Lauf lief hinter mir wieder Helmut Meier, den ich auch hier auf Distanz halten und mit 60,87 sec auch Dritter werden konnte.
In der M 50 Staffel konnten wir mit 1:48,51 sec einen 6. Platz belegen. Die zusammengezählten Alter der vor uns liegenden Staffeln lagen von 206 bis 218. Wir erreichen ein Gesamtalter von 233 Jahren. Wir können stolz auf unsere erreichte Zeit sein.  





Sportfest Fürth Halle

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Urkunden 2014
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