Jahr 2018 - Sport Dorschner

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Jahr 2018

2018 AK 65


2018 war wie erwartet schwieriger, da stärkere Konkurrenten in die Altersklasse aufrückten. Trotzdem gabs zwei Silbermedaillen und eine Bronzene bei der WM in Malaga, zwei Deutsche Meistertitel und drei bayerische Meistertitel. Besonders gefreut hat mich, verletzungsfrei durch die Saison gekommen zu sein. Die nächsten ein, zwei Jahre werde ich es ruhiger angehen lassen.



Datum
Disziplinen
Wettkampfberichte
Leistungen

Ergeb-
nisse
Platz
4.-16.9.

100 m


200 m


400 m


4x100 m
Brenner
Dorschner
Heckner
Ritte
4x400 m
Brenner
Schreiner
Bogdan
Dorschner

13,35 sec/+1,8
13,15 sec/+0,2
13,31 sec/-1,1
27,67 sec/-1,4
27,01 sec/+1,6
27,05 sec/+0,3
61,64 sec
61,19 sec
60,51 sec
52,45 sec




4:18,44 min


Vorlauf
Semifinale
Finale 5.
Vorlauf
Semifinale
Finale 4.
Vorlauf
Semifinale
Finale 2.
3.




2.
15.8.
100 m
200 m
Sportfest Dachau
13,10 sec/+0,5
26,55 sec/+0,1
4.8.

4x400 m
Konopka
Schwab
Eberle
Dorschner
4:15,77 min

1.
23.6.
100 m
Sportfest Höchstadt
13,36 sec/-0,7
1.
29.6.-1.7.

100 m
200 m
400 m
13,18 sec/+0,8
26,79 sec/-0,1
61,31 sec

3.
3.
2.
23.6.
100 m
200 m
12,96 sec/+2,4
26,61 sec/+2,6
5.
6.
16.-17.6.

100 m
200 m
400 m
13,13 sec/+0,3
26,75 sec/+0,4
60,30 sec

1.
1.
1.
2.6.

400 m
Oberfränkische Bamberg
59,91 sec

3.
2.6.
100 m
200 m
13,28 sec/0.0
26,98 sec/0,0
2.
5.
17.5.

100 m
200 m
13,61 sec/-2.0
27,45 sec/-1,4

4.
2.
29.4.
100 m
200 m
14,03 sec/-2,1
28,03 sec/-2,4
4.
6.
29.4.

150 m
300 m
20,25 sec/+0,6
43,23 sec

17.
13.
2.-4.3.
60 m
200 m
400 m
8,32 sec
26,72 sec
60,00 sec
3.
2.
1.
27.1.
60 m
400 m
100 m
4x200 m
Eberle
Petri
Konopka
Dorschner
8,41 sec
61,57 sec
13,45 sec
1:51,41 min
1.
1.
1.
2.
14.1.
200 m
27,36 sec
30.

23. Senioren-Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Malaga/Spanien vom 4.-16. September 2018

8.7. Eigentlich ist es der Wunsch meiner Frau, mal nach Spanien zu reisen. Málaga [ˈmalaɣa] ist die zweitgrößte Stadt in Andalusien und die sechstgrößte Stadt Spaniens. Die Hauptstadt der Provinz Málaga besitzt einen der größten spanischen Flughäfen, einen Handelshafen und eine Universität. Wegen ihres Klimas ist sie eines der wichtigsten Urlaubsziele der Iberischen Halbinsel.
Da die Sehkraft von meiner Frau Andrea nicht besser wird, ist es für sie wichtig, möglichst viel von der Welt noch mitzubekommen. So möchten wir die Weltmeisterschaften nutzen, um auch das spanische Flair kennenzulernen. Im Gegensatz zu Perth 2016 ist unsere Tochter nicht dabei, die uns eine große Hilfe war, aber wir werden das schon hinbekommen.
Die Anmeldung ist erfolgt und die Teilnehmerliste füllt sich von Tag zu Tag, da muß ich mich auf Vorläufe, Zwischenläufe und hoffentlich die Finals einstellen. Es gibt hohe Teilnehmerzahlen, sodass mein Ziel die Finalteilnahme sein muss. Zusätzlich hoffe ich auf eine Staffelteilnahme, die Einteilung erfolgt aufgrund der in Malaga erzielten Leistung.

15.7.  Die Anmeldung für Malaga ist geschlossen. Es haben sich 8197 Teilnehmer aus 101 Ländern angemeldet, ein wahrhaft hohe Zahl. Die mit Abstand meisten Teilnehmer mit 1792 stellt das Gastgeberland Spanien, gefolgt von Großbritannien mit 704 Meldungen und Deutschland mit 614 Teilnehmern. Die USA entsenden 443 Teilnehmer und Frankreich 417. Insgesamt haben die Senioren-Leichtathleten 16.207 Einzelmeldungen abgegeben. Als beliebteste Stadion-Disziplin haben die 200 Meter in den letzten Tagen knapp den 100 Metern den Rang abgelaufen. 1167 Meldungen über 200 Meter liegen vor, 1156 über 100 Meter. Beliebteste technische Disziplin ist das Diskuswerfen (636).
Die größten Teilnehmerfelder gibt es in den Altersklassen M/W50. Alleine 2.451 Einzelmeldungen entfallen auf diese Altersklasse. Immer beliebt sind auch die Zahlen der ältesten Teilnehmer. Málaga wartet mit zwei Startern über 100 Jahre auf, der Inderin Kaur Man und dem Italiener Guiseppe Ottaviani. Über 1.000 Einzel-Meldungen verzeichnen die Altersklassen 80 Jahre und älter.

Für die Organisatoren wird es eine große Herausforderung. Bei meinen Wettbewerben sind bei den 100 m jeweils 60 Teilnehmer, 200 m 54 Teilnehmer und 400 m 41 Teilnehmer gemeldet. Die Läufe finden in drei verschiedenen Stadien in Malaga statt. Da müssen wir ganz schön aufpassen.


23.8.  Die letzte Phase der Vorbereitung beginnt. Im Training darf jetzt keine Verletzung mehr passieren, hoffen wir es nicht.


28.8. Leider steht in den Stadien kein WLAN zur Verfügung. Auch ist eine Liveübertragung nicht vorgesehen. Schade, ich hoffe jedoch, zeitnah Fotos zur Verfügung stellen zu können.

1.9. So, die Anspannung steigt, die Koffer sind soweit gepackt, morgen gehts Richtung München. Sind schon gespannt, was uns in Spanien erwartet. Vom Flughafen in Malaga gehts mit dem Mietwagen ins Hotel. Mit Routenplaner per GPS sollte das kein Problem sein. Das Hotel liegt am Strand der Costa del Sol, da können wir zwischen den Wettkämpfen auch mal entspannen.

3.9. Heute fuhren wir zur Anmeldung ins Stadion, eine beeindruckende Stätte. Es klappte gut, wir schauten uns die Örtlichkeiten an und fuhren wieder ins Hotel, um am Strand etwas zu essen. Das Eis kam oben drauf. So, von der Eröffnungsfeier zurück. Ein bunter Vielfalt aus Kulturen, es war imposant. Der Ablauf naja, aber der Kontakt zu den Masters aus vielen Ländern war super, wir haben mit Händen und Füssen geredet, sind meist klar gekommen. Hier zum Video.



5.9. 7 Vorläufe je 8 Teilnehmer. Wir mußten 30 Minuten vorher im Callroom sein, dann wurden wir je Lauf hinausgeführt, ohne nochmal kurz antreten zu können. Dadurch hat das Aufwärmen wenig gebracht, da wir ca. 45 Minuten bis zum Start herumstanden. Die ersten beiden je Lauf und die vier Zeitschnellsten aus allen Läufen kamen weiter. Ich konnte meinen Lauf mit Austrudeln in 13,35 sec gewinnen. Einige waren ganz schön schnell, sodass eine Finalteilnahme das Ziel ist. Morgen wirds richtig erst.

6.9. Heute gab es zwei Zwischenläufe mit je 9 Teilnehmern. Die beiden ersten und die vier Zeitschnellsten aus beiden Läufen kamen in Finale mit 8 Teilnehmern. Diesmal wärmte ich mich bis kurz vor den Aufruf in den Callroom immer wieder auf, dann saßen wir doch fast 25 Minuten bis zum Beginn. Bei gutem Start war ich kurz vorne, dann setzten sich der Amerikaner Craig und Topfavorit Peters klar durch. Mit der dritten Zeit von 13,15 sec konnte ich das Finale erreichen. Im Finale selbst am Abend herrschte Gegenwind, sodass von allen keine gute Zeit erreicht wurde. Ich kam mit 13,31 sec als 5. in Ziel. Nach den Vorzeiten war nicht mehr drin. Wenn man bedenkt, das 54 Teilnehmer gestartet waren, ist das keine schlechte Platzierung. Video



7.9. Heute standen die Vorläufe über 200 m mit endgültig 42 Teilnehmern statt. Am Abend konnte ich meinen Vorlauf locker gewinnen. Die Zeit war Nebensache.

9.9. Als Zweiter des 2. Zwischenlaufs war ich mit der Platzierung fürs Finale froh, aber die Zeit von 27,01 sec war über denen des Jahres, obgleich ich schon fast alles gegeben hatte. Dies bestätigte sich auch mit 27,05 sec im Finale, Bronze mit 4/100 verpasst. Die Stimmung bei den Finals war super, der Ansager kommentierte jeder Lauf voller Leidenschaft, die Zuschauer gingen richtig mit. Video







11.9. 5 Vorläufe standen über die 400 m im engen Carranque-Stadion an. Es waren viele Zuschauer da, weil die 800 m Finals ausgetragen wurden. Meinen Vorlauf konnte ich klar gewinnen, die Zeit war so ziemlich gleichauf mit 3 anderen Athleten. Es war schwül und warm. Andrea wurde gut von den Frauen meiner deutschen Mitstreiter Bogdan und Brenner betreut, da sie allein unter den vielen Leuten ihre Probleme hat.  Video

12.9. Am späten Nachmittag waren heute die zwei Semifinals. Ich war auf Bahn 4, der große Favorit Peters auf Bahn 6, George Haywood auf Bahn 7. Peters lief die ersten 200 m locker an, Haywood verlor ich aus den Augen, bei 300 m war ich an Peters etwas aufgekommen, dann zog er an. Haywood kam noch gefährlich auf und ein Australier auf der zweiten Bahn. Es ging etwas schwer nach dem Lauf gestern. Die Zeit war auch etwas hinter meinen Erwartungen. Im zweiten Lauf waren auch noch drei Leute bis auf eine halbe Sekunde an meine herangekommen. Morgen ist ein Tag frei und das Finale ist schon sehr früh um 10.00 Uhr. Da ist noch nix entschieden.

14.9.  Bei 22-24 Grad starteten 4 Amerikaner, 1 Brite, 1 Australier, 1  Italiener und 1 Deutscher in der M 65 zum Kampf über 400 m um den Weltmeistertitel. Es ist schon ein Gänsehautfeeling, wenn man vom  Sprecher einzeln vorgestellt und zum Startblock geschickt wird. Die entsprechende Reaktion meines Fanclubs der Staffelkollegen nebst Frauen  war deutlich zu vernehmen. Ich hatte die günstige Bahn 3 hinter dem  Topfavoriten Peters aus England, vielfacher Welt- und Europameister und  neu in die M 65 aufgerückt. Ich war schon im 3. Jahr in dieser Altersgruppe. Ich blieb Peters bis 250 m bei zügigem Tempo auf den  Fersen, drosselte dann etwas, um zu sehen, wo die Mitkonkurrenten waren.  Bei 300 m kam dann die Amerikaner Clark und Ortman an meine Seite, womit ich gerechnet hatte. Die letzten 100 Meter konnte ich noch zulegen und den  zweiten Platz und somit den Vizeweltmeistertitel sichern. Nach den  Plätzen über 100 und 200 m außerhalb der Podestplätze doch noch die Einzelmedaille. Video





16.9. Zum Abschluss der Weltmeisterschaften fanden die Staffeln 4x100 und 4x400 statt. Das Wetter zeigte sich mit 25 Grad von der besten Seite, es herrschte kein Wind. In der Besetzung Gert Brenner, Karl Dorschner, Winfried Heckner und Wolfgang Ritte konnten wir hinter den siegreichen Amerikanern und den Briten den Bronzeplatz mit 52,45 sec erobern. Wir lagen 1,3 sec hinter der Siegerzeit zurück. Mit der 4x400 Staffel in der Besetzung Gert Brenner, Anton Schreiner, Zygmunt Bogdan und Karl Dorschner halten wir die Silbermedaille in 4:18,44 min. Alle meine Staffelkollegen liefen ein sehr starkes Rennen, sodass wir die Briten 12 Sekunden hinter uns lassen konnten. So konnte ich mit 2 Silbermedaillen und einer Bronzemedaille, einem 5. und 4. Platz die WM bestreiten. Viele deutsche Athleten waren sich einig, dass es sich um die personell und auch qualitativ hochwertigste WM der Masters gehandelt hat. Video
17.9. Es war eine aufregende und ereignisreiche WM. Wir konnten viele Sportler aus anderen Ländern mit ihrer Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft kennenlernen. Sie wird uns immer in Erinnerung bleiben.







Neue Presse Coburg



Altmühltal-Bote Gunzenhausen 22. September



Gastgeschenk eines Kolumbianers, herzig!




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Deutsche Seniorenmeisterschaften Langstaffeln in Zella Mehlis


Im Rahmen der 15. Wurf-Mehrkampfmeisterschaften am 4.8.2018 fanden die Langstaffeln mit 4x400 m und 3x1000 m statt. Gegner war die Stg Baunatal 2017. Wir starteten mit der Stg Team Franken in der M 60 über die 4x400 m. Matthias Konopka drehte als Startläufer die Runde in erwarteten 66,79 sec, Helmut Schwab konnte den Vorsprung mit 67,51 sec in der zweiten Runde behaupten, Roland Eberle baute diesen dann mit knapp 61,85 sec beträchlich aus und ich konnte mich mit 59,62 sec den sehr guten Leistungen meiner Kameraden anschließen. Die 4:15,77 min bedeuteten neuen bayerischen Rekord in der M 60, der alte wurde um ca. 4 Sekunden verbessert.

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Deutsche Seniorenmeisterschaften Mönchengladbach


Das Rheydter Grenzlandstadioin der Grosstadt Mönchengladbach und im Westen Nordrhein-Westfalens gelegen, war Austragungsort der Deutschen Seniorenmeisterschaften 2018. Insgesamt waren ca. 1300 Teilnehmer angemeldet. Es herrschte heißes Wetter um die 30 Grad mit wechselnden Winden.

Ich hatte für die 100, 200 und 400 m gemeldet.

Am Freitag hieß es gleich für mich volle Konzentration im 100 m Finale, da wir am Ende nur 7 Teilnehmer waren und kein Vorlauf stattfand. Der Start war nicht schlecht, die beiden Hauptkonkurrenten König und Michelchen waren eine Klasse für sich, ich kam gut in den Rhythmus und war locker und konnte mit 13,18 Sekunden Helmut Meier knapp auf Distanz halten. Ich war mit Bronze zufrieden.      
Die 400 m Einteilung am Samstagabend war bei 9 Teilnehmern etwas seltsam. Als best gemeldeter war ich im Lauf 1 eingeteilt. König und Michelchen mit den nächsten Zeiten im Lauf 2.  So kam kein echter Zweikampf zustande. Michelchen bekam das besser hin und siegte mit 60,36 Sekunden vor mir mit 61,31 Sekunden. Mit der Zeit war ich überhaupt nicht zufrieden. Aber Silber ist auch nicht so schlecht.
Am Sonntag hatten wir über 200 m einen Zeitlauf bei 8 Teilnehmern. Am Start fühlte ich mich gut und locker. Der Start war super und ich konnte mit König in etwa die ersten 100 m mithalten, an Michelchen war ich bis ca. 150 m dran, am Ende siegte König souverän und ich kam hinter Michelchen mit 26,79 auf Platz 3.
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Kreismeisterschaft in Langenzenn

Eine Woche für den deutschen Meisterschaften in Mönchengladbach bot sich in Langenzenn die Gelegenheit, noch mal die Kurzstrecken zu laufen. Es war etwas kühl bei 15 Grad, der Wind blies kräftig. Im Hochstart lief ich die 100 m bei 2,4 m/s Rückenwind in 12,96 sec, die 200 m eine halbe Stunde später mit 2,6 sec Rückenwind in 26,61 sec. Obwohl die Windstärke für die Bestenliste zu viel war, gab es doch bei den Läufen ein leichtes Gefühlt, mit dem Wind zu laufen. Meist bläst er einem ins Gesicht.  
Bayerische Seniorenmeisterschaften Regensburg

Dankenswerterweise übernahm der SWC Regensburg im dritten Jahr hintereinander die Ausrichtung dieser Meisterschaften. Die Durchführung war sehr gut organisiert. Ein Dank gebührt allen Beteiligten.
Es herrschte schönes Sommerwetter um die 25 Grad bei leichtem, wechselndem Wind. Im 100 m Endlauf der M 65 standen 4 Teilnehmer und ich galt als Favorit. Ich hatte mir vorgenommen, locker zu laufen und doch eine gute Zeit zu erzielen. Es war leichter Rückenwind, die Zeit war gute 13,13 sec.  Bei den 400 m waren wir 5 Teilnehmer.  Der Start war 2,5 Stunden nach den 100 m. Den Lauf ging ich etwas verhaltener an, um zu sehen, ob ich am Schluß noch zusetzen konnte. Es gelang nur bedingt, da auf den letzten 100 m der Wind gefühlt ganz schön blies. Die Zeit war mit 60,30 sec aber nicht ganz so schlecht. Um 20.00 Uhr stellten sich 3 Staffeln der Herausforderung. Dachten wir jedenfalls, leider verletzte sich unser Startläufer beim letzten Starttest. Wir fühlten alle mit ihm, da er sich große Vorwürfe machte. Aber die Staffelläufer wissen, dass eine Staffel zusammen gewinnnt und verliert. Am Sonntag starteten wir mit 3 Teilnehmern im 200 m Lauf. Auch hier wollte ich mit einem lockeren Lauf eine gute Zeit erzielen. Da die Teilnehmer in der M 60 und M 65 arg geschrumpft waren, fand nur ein Lauf statt. Für mich von Vorteil, das der sehr schnelle Gerhard Zorn aus Vaterstetten vor mir auf Bahn 4 in den Lauf ging. Ich konnte mich gut an ihm orientieren und mit Saisonbestzeit von 26,75 sec bei leichtem Rückenwind den Lauf als Sieger der M 65 beenden. So konnte ich 3 Titel mit nach Hause nehmen.       
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Oberfränkische Meisterschaften in Bamberg


Es herrschte ein schwüler, warmer Tag von gut 25 Grad mit Gewitterschauern. Ich war gespannt auf den ersten 400er im Freien. Die beiden jungen Männer im meinem Lauf beschleunigten nicht voll, sodass ich doch eine Orientierung hatte und sie nicht zu weit weg waren. Ich fühlte mich im Lauf wohl und hätte vielleicht noch etwas zulegen können, aber das weiß man immer erst hinterher. Die Zeit von 59,91 sec war auf jeden Fall ein guter Einstieg. Unter einer Minute in der M 67 zu bleiben, ist nicht einfach.

14. Sportfest Sonneberg


Bei diesem, vor allem Kindern und Jugendlichen beliebtem, schon etabliertem Sportfest zeigte sich der Himmel bedeckt bei 18-21 Grad und damit mit sehr angenehmen Temperaturen. Leider verzögerte sich der 100 m Start auf fast eine Stunde, sodass die Spannung zwischenzeitlich abfiel. Wir Sprinter mußten uns immer wieder warmmachen. Ich kam mit Hochstart sehr gut weg und konnte das Tempo bis zum Schluss hochhalten. Die Zeit war gegenüber Forchheim mit 13,28 sec um 4/10 verbessert. Die 200 m fanden nach gut 30 Minuten später statt, ganz schön knapp für einen älteren Herrn. Auf Bahn 4 startete ich zusammen mit einem 16-jährigen auf Bahn 3. Mit etwas Rückenwind in der Kurve bekamen wir dann Gegenwind auf den zweiten 100 m. Die letzten 20 m fiel ich etwas mit dem Oberkörper nach vorne und bremste somit ein. Für einen Jugendlichen ist es natürlich nicht so schön, wenn er nicht an einem Senior vorbeikommt. Die Zeit war 26,98 sec. Das war in Ordnung.

Zu erwähnen ist noch das sehr moderate Startgeld von 2,50 Euro pro Disziplin, wobei die ersten gemeldeten Athleten noch eine sehr schöne Spike-Tasche dazubekamen.   

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Sprinterabend Gunzenhausen


Nach dem Zeitnahmeausfall in Forchheim lag mir daran, eine 100 m Zeit für mich heuer zu sehen. Es war trocken und bedeckt, aber etwas kühl mit 14-18 Grad. Kräftige Windboen beim 100 m Lauf ließen keine gute Zeit erhoffen. Bei -2 m/s Gegenwind hatte ich 13,61 sec. Irgendwie tat ich mich schwer. Die fehlende Spritzigkeit zeigte sich auch bei den 200 m. Auch hier bekamen wir Läufer in der Kurve den Gegenwind zu spüren. Hier waren es 27,45 sec. Ich habe im Training noch einiges zu tun. Aber die Saion fängt ja erst an.   

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Bahneröffnung Forchheim


Es war 20 Grad warm, gefühlt aber 15 Grad, da ein starker, böiger Wind herrschte. Und der blies auch noch von der falschen Seite, also in Laufrichtung. Im 100m Lauf der Männer fühlte ich mich ganz gut und hoffte auf eine gute Zeit. Leider wurde diese nicht gemessen und wir durften diesen nach 25 Minuten nochmals wiederholen. Den vollen ersten Lauf merkte ich dann schon bei diesem starken Gegenwind. Die 14,03 sec war indiskutabel, aber erklärbar. Bei den 200 m wurden ich mit den zwei schnellsten Männern, die gut 22 sec liefen, eingeteilt. Dieser Lauf waren eine Stunde nach dem zweiten 100 m Lauf. So sehr ich mich mühte, am Schluss gingen doch die Kräfte aus. Auch hier war die schlechte Zeit von 28,03 sec erklärbar, auf der Zielgeraden blies gefühlt der Wind mit 4 m/sec, wir liefen wie gegen eine Wand. Es waren halt zwei Trainingsläufe.     

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Krumme Strecken Gunzenhausen

Diesmal war es , im Gegensatz zu den vergangenen Jahren bei kaltem Wetter, ein Sprinterwetter, 25-28 Grad, kaum Wind. Ich hatte die 150 und 300 m gemeldet, für die kurze Strecke hatte ich noch wenig trainiert. Bei den 150 m hatte ich die Innenbahn, nicht gerade ideal. Im Lauf waren zwei 15 Jahre bzw. 22 Jahre alte Sprinterinnen u. Sprinter. Da konnte ich nicht mehr mithalten, aber war doch nicht so weit weg mit 20,25 sec. Bei den 300 m hatten wir einen reinen Seniorenlauf mit Roland Eberle (1956) u. Matthias Konopka (1958) und mir. Ich konnte Matthias, der auf Bahn 4 vor mir lief, in der Kurve überholen und dann gut durchsprinten, obwohl sich alles etwas schwer anfühlte. Roland kam am Schluß bis auf eine halbe Sekunde an mich heran. 43,23 sec lag bei mir im guten Bereich. Mit den Zeiten konnte ich durchaus zufrieden sein. Es wird ja nicht leichter Jahr zu Jahr.
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16. Deutsche Seniorenmeisterschaften vom 3.-4. März in Erfurt

Ich hatte über 60, 200 und 400 m in der M65 gemeldet. Dazu hatten wir uns mit Team Franken für die 4x200m Staffel in der M 60 qualifiziert.
Über 60 m gab es bei 16 gemeldeten Läufern zwei Vorläufe. Ich konnte mich im ersten Vorlauf als Dritter mit 8,48 sec qualifizieren. Alle stärkeren Läufer pockerten natürlich und ließen im Ziel austrudeln. Im Finale hatte ich einen guten Start. Gert Brenner neben mir machte gut Druck, sodass ich mich ganz schön strecken mußte. Im Ziel hatte ich 9 Hundertstel vor ihm Vorsprung. Die Freude über Bronze war groß, da die Favoriten König und Michelchen in einer eigenen Liga beide unter dem deutschen Rekord blieben.
Über 200 m waren nur 8 Teilnehmer gemeldet. Ich hatte die äußere Bahn 4, die mir mit der weitesten Kurve der Bahnen mit meinen langen Schritten entgegenkommt. Auf Bahn 3 startete Helmut Meier. Der Lauf war von vorne bis hinten perfekt und ich hatte noch Kraft hintenraus. Ich konnte die persönliche Bestleistung in der M65 aus dem Vorjahr mit 26,72 sec sogar verbessern. Im 2 Lauf gewann Rudolf König klar in 26,22 dec vor Reinhard Michelchen, der 8 Hundertstel hinter mir lag. So konnte ich die Medaille mit der silbernen Farbe in Empfang nehmen.
Über 400 m lag die Teilnehmerzahl bei 9 Teilnehmern. Ich war mit der besten Vorlaufzeit gemeldet.
Michelchen und Meier hatten eine 63er und 64er Zeit vorgelegt.  Ich hatte wieder Bahn 4, König Bahn 3. Ein Zuschauer berichtete, dass ich bei 150 m einen Vorsprung von 4 Metern auf König hatte. Die Zwischenzeit war knapp 29 sec bei 200 m. Ich konnte gut durchziehen und hatte im Ziel 2,5 sec Vorspung auf König, genau 60,00 sec. Massarbeit! Diese bedeuten auch persönlichen Hallenrekord in der M65.  Somit ein weiterer Deutscher Meistertitel.
Bei der 4x200 m Staffel in der M 60 waren 5 Mannschaften gemeldet. Leider veletzte sich unser Startläufer beim 60 m Finale Roland Eberle, sodass diese ausfallen mußte. Einen Ersatzmann hatten wir leider nicht.
Insgesamt eine gelungene deutsche Meisterschaft mit der bewährten, sehr guten Abwicklung durch das Erfurter Team.  
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29. Seniorensport Fürth Halle am 27.1.2018

Zum Test für die Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt in der Halle bot sich wieder das tradionelle Seniorensportfest in Fürth an. Dieses wurde bereits zum 29. Mal ausgeführt, eine erstaunliche Leistung der Fürther Mannschaft.
Die 60 m brachten exakt die Vorjahreszeit mit 8,41 sec, damit war ich zufrieden. In meinem Lauf waren ausschließlich Sprinter aus der M60 und mit Gerhard Zorn hatte ich neben mir ein gutes Zugpferd. Bei den 400 m orientierte ich mich wieder nach Gerhard Zorn aus Vaterstetten, der unter einer Minute laufen wollte. Er bog nach 150 m als Erster in die Innenbahn ein und ich konnte ihm folgen. Die letzten 50 m forcierte er nochmal und blieb knapp über einer Minute. Bei mir hätte es noch eine Sekunde schneller sein können, aber so war ich mit 61,57 sec auch zufrieden für die zeitige Saison. Bei den 100 m, die selten in der Halle gelaufen werden, hatte ich die ziemlich enge Bahn 2. Durch die Kurve verliert man im Vergleich mit der geraden Strecke im Freien 3-4 Zehntel. So waren 13,45 sec nicht so schlecht. Am Schluss liefen wir noch die 4x200 m Staffel. Deswegen hatte ich die einzelnen 200 m ausgelassen. Neu in der Staffel ist Matthias Konopka, der zum TV Gunzenhausen gewechselt ist, neu in die M 60 aufgerückt ist und eine Verstärkung darstellt. Leider ist der bewährte Helmut Schwab verletzt, sodaß die 60er Staffel nicht zustandegekommen wäre. Ralf Petri, Jahrgang 1960, von der TG Schweinfurt und auch bewährtes Mitglied unserer Staffelgemeinschaft, konnte die Staffel ergänzen und so bildeten wir eine M 55 Staffel als Team Franken.
Über die Zeit von 1:51, 41 min waren wir hocherfreut und diese bedeutet bayerischen Rekord. Ein, zwei Wechsel sind noch verbesserungsfähig, aber sonst hat es gut geklappt.
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Nordbayerische Fürth Halle

Ich hatte für 200 m als Test für die Hallensaison gemeldet. Unter den vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommt man sich als Senior schon etwas komisch vor. Aber egal, der Hallensprecher stellte meinen Jahrgang sogar extra heraus, das fand ich schon toll. Aus dem Training heraus war der Lauf auf der engeren Bahn 2 ganz in Ordnung, obwohl mir am Ende etwas das Stehvermögen fehlte. Die Zeit war in etwas wie im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt.
Urkunden 2018
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