Jahr 2017 - Sport Dorschner

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Jahr 2017

2017 AK 65


2017 konnte ich gottseidank verletzungsfrei gestalten. Bei der Europameisterschaft in Aarhus konnte ich 2 mal Europameister mit der deutschen Staffel werden und zwei Silber- und eine Bronzemedaille erringen. 6 Deutsche Meistertitel im Freien und der Halle über 100, 200, 400 m sowie der 4x400 m Staffel kamen dazu und noch eine Silberne in der 4x100 m Staffel, weiterhin 3 Bayerische Titel. Das Jahr war mehr als erfolgreich. Das Jahr 2018 wird deutlich schwieriger, da sehr leistungsstarke Konkurrenten in der Altersklasse 65 aufrücken.



Wettkampf

Disziplinen

Leistungen

Platz

9.9.  Bericht
100 m
400 m
13,11sec/0,0
59,46 sec
1.
1.
26.8.  Bericht


4x400 m
(M60)
Schwab
Eberle
Weidinger
Dorschner
4:28,00 min
1.
9.8. Bericht
100 m
Vorlauf
200 m
Vorlauf
400 m
Vorlauf
4x100
Brenner
Dorschner
Heckner
Meier
4x400
Brenner
Meier
Bogdan
Dorschner
13,43 sec/-0,2
13,39 sec/+0,9
26,65 sec/-1,7
26,62 sec/+2,2
60,52 sec
61,58 sec
51,38 sec




4:20,53 min




3.

2.

2.

1.




1.
8.7.
100 m
200 m
26,46 sec/+0,5

30.6.-2.7.Bericht
100 m
200 m
400 m
4x100 m
(M60)
Eberle
Schwab
Weidinger
Dorschner
13,00 sec/+1,7
26,84 sec/+0,6
60,35 sec
54,62 sec
1.
1.
1.
2.
27.6.
100 m
200 m
13,18 sec/+1,1
26,75 sec/-0,8

2.6. Bericht
100 m
4x100 m
(M60)
Eberle
Schwab
Weidinger
Dorschner
13,31 sec/-0,5
54,16
11.
28.5. Bericht
100 m
200 m
400 m
13,23 sec/-0,1
26,83 sec/+0,4
60,86 sec
1.
1.
1.
7.5. Bericht
100 m
200 m
13,12 sec/0,0
ohne Zeit

100 m
200 m
13,21 sec/-0,7
26,68 sec/+0,0
3.
4.
30.4.
100 m
200 m
13,34 sec/-1,3
26,84 sec/+0,3
3.
3.
23.4. Bericht  
80 m
150 m
11,09 sec/-0,5
20,34 sec/-1,8
14.
12.
4./5.3.    Bericht
60 m
200 m
400 m
8,30 sec
26,91 sec
60,60 sec
2.
1.
1.
4.2.    Bericht
60 m
400 m
100 m
8,41 sec
60,59 sec
13,30 sec
1.
1.
1.
10.1.
Nordbayerische Fürth
60 m
200 m
8,58 sec
27,45 sec
23.
21.
Urkunden 2017
Sportfest Röthenbach
Das traditionelle Manfred-Stepan-Gedächtnis-Sportfest fand zusammen mit den Bayerischen Wurf-Seniorenmeisterschaften am 9. September statt, dass die LG Röthenbach hervorragend organisiert ausrichtete. Das Wetter war herbstgemäß mit 15 Grad und einsetzendem Dauerregen, also recht unangenehm.
Ein tolles und zugleich komisches Gefühl ist es, mit gut 20 und 30 Jahre jüngeren Läufern in einem 100 m Lauf zu stehen. Ich konnte mit 13,11 sec nochmal die Drittbeste der Saison erzielen.
Ich wollte nochmal in der zur Neige gehenden Saison meine Zeit über 400 m verbessern, was aufgrund der Verhältnisse sich schwierig darstellte. Ich hatte aber in meinem Lauf den 16 Jahre jüngeren Reichel, der eine bessere Saisonzeit aufzuweisen hatte. Somit konnte ich mich an ihm orientieren, nicht wie in den meisten Rennen, wenn ich vorneweg laufen muß. Reichel hatte Bahn 2, ich hatte Bahn 3 vor ihm. Nach 100-150 Metern war er etwas an mir vorbei, dann konnte ich in etwa den Abstand zu ihm gleich halten. Die letzten 50 m konnte ich sogar noch etwas aufschließen. Reichel lief knapp 59 sec, ich konnte die Saisonbestzeit auf 59,46 sec, also um knapp 1 Sekunde, verbessern. Ein sehr gutes 400 m Rennen zum Saisonabschluss.


Deutsche Senioren Zella-Mehlis


Am 26.8. fanden in Zella-Mehlis die Deutschen Meisterschaften der Senioren im Wurf Mehrkampf mit den Senioren Langstaffeln statt. Unsere "Startgemeinschaft Team Franken" mit den Vereinen TV Coburg, TG Schweinfurt und dem TV Gunzenhausen war in der M 60 in der 4x400 m Staffel mit dabei. Es war trocken bei leichtem Wind und ca. 25 Grad, also sehr gute Bedingungen.

2016 hinterten uns einige Verletzungen an der Teilnahme in der Altersklasse M 60. Auch 2017 hab es im Vorfeld einige Blessuren gegeben, die jedoch von den Kameraden mit zusammengebissenen Zähnen weggesteckt wurden.

Helmut Schwab startete und hatte nach 150 m den vor ihm laufenden Startläufer der StG Hünxe-Bedburg eingeholt und baute diesen Vorsprung bis zur Übergabe an Roland Eberle noch aus. Dieser lief ein gleichmäßiges kontrolliertes Rennen, der Vorsprung war beruhigend. Werner Weidinger lief in dem für ihn richtigen Tempo bis zur Übergabe an mich. Auch ich mußte mich nicht voll ausgeben und so gewannen wir mit Riesenvorsprung von 33 Sekunden in 4:28,00 min vor der StG Hünxe-Bedburg.

Ein Meistertitel, der noch mehr Freude bereitet als die Einzeltitel.


Senioren-Europameisterschaften Aarhus


Vom 27. Juli bis 6. August 2017 fanden in Aarhus/Dänemark die 20. Europäischen Seniorenmeisterschaften statt. Es waren dies meine dritten und ich hatte für die Sprintstrecken in der M 65 gemeldet. Natürlich hoffte ich, auch in den Staffeln eingesetzt zu werden.

Videos sind hier zu finden.


28.7.

Heute fanden bei 20 Grad zwei Vorläufe statt. Die ersten drei und zwei Zeitschnellste kamen ins Finale. Es gelang mir mit einer eher mäßigen Zeit. Morgen muß ich mich deutlich steigern, um unter die ersten drei zu kommen. Die Konkurrenz ist halt in Europa sehr groß.

29.7.
Heute um 17.15 fand der Endlauf über 100 m statt. Früh schüttete es in Strömen, sodass schlechte Bedingungen zu befürchten waren. Aber am Nachmittag verzog sich der Regen und die Sonne kam zum Vorschein. Wir kauften früh etwas ein und blieben heute im Hotel. Viel unternehmen kann man leider am Tag nicht, wenn der Wettkampf so spät stattfindet.
Im Endlauf befanden sich drei Deutsche, drei Engländer, ein Italiener und ein Pole. Dieser war auch Favorit. Ich hatte einen guten Start, der neben mir laufende Engländer zog leicht an mir vorbei, aber nach 60 konnte ich ihn überholen. Es war ein enger Einlauf, Seidel der Pole hatte 14/100 Vorsprung auf Soru, dem Italiener, der wiederum 3/100 auf mich hatte. Schade, denn im Lauf zwickte zweimal die Wade etwas, sodass ich kurz wegknickte. Monk, der Engländer, war 4/100 hinter mehr, Helmut Meier nochmal 7/100. Es war wirklich ein knapper Einlauf und bin froh, eine Medaille errungen zu haben. Die Zeiten waren bei allen nicht gut, was am seitlichen Gegenwind, den kühlen Temperaturen und vor allem an der weichen Bahn lag. Ich hatte 13,43 sec.

31.7.
Heute fanden um 10.15 Uhr die Vorläufe für die 400 m statt. Wir hatten 2 Vorläufe mit 14 Athleten. Auf Bahn 1 hatte ich das ganze Feld vor mir. Ohne mich voll auszugeben, erreichte ich die zweitbeste Zeit aller Läufer. Im Finale ist Mario Soru aus Italien der schärfste Konkurrent auf der Bahn hinter mir. Hier muss ich alles reinlegen. In den Läufen befanden sich 10 Athleten aus Deutschland. 5 davon schafften es ins Finale, das ist überragend. In Hinblick auf die deutsche Staffel über 4x400 m sind wir sehr gut besetzt.

2.8.
Erst nach 17.00 Uhr fand der 400 m Endlauf statt. Mario Soru hatte wegen der besseren Vorlaufzeit die Bahn hinter mir. Nach 200 m hatte er mich eingeholt, womit ich nicht gerechnet hatte. Leider konnte ich nach 300 m nicht mehr zulegen, wie ich eigentlich gedacht hatte. Die Zeit war 60,52 sec. Nach der ersten Enttäuschung überwog dann die Freude über eine Silbermedaille bei einer Europameisterschaft.

3.8.
Heute nachmittag hatten wir die 200 m Vorläufe, 2 Heats, von 21 gemeldeten waren 14 Athleten da. Ich konnte meinen Lauf bei gutem Wind gewinnen in 26,62 sec. Der Pole Seidel, ein großer Konkurrent, lag knapp hinter mir, was nichts zu sagen hat. Der zweite große Konkurrent, Mario Soru, hielt sich zurück und wurde mit 27,16 sec Dritter. Das Finale morgen wird eine ganz enge Kiste.

4.8.
Danach war die Staffelbesprechung für die 4x100 m mit der DLV-Mannschaftsleitung.
Nachdem wir uns im Hotel noch etwas ausgeruht hatten, konnte das Unternehmen 200 m beginnen. Ich war auf Bahn 4, Seidel auf Bahn 6 vor mir und Soru auf Bahn 3 hinter mir. Die ersten 100 m konnte ich Soru auf gleichen Abstand halten, auf den zweiten 200 m zog er dann unwiederstehlich an mir vorbei. Er hatte im Ziel 4 Zehntel Vorsprung. Seidel konnte ich mit ca. 1 Zehntel hinter mir lassen. Somit war die Silbermedaille perfekt, über die ich sehr glücklich bin. Meine Zeit war 26,65 sec bei 1,7 Gegenwind.

Wir haben jetzt die Chance, bei den zwei Staffeln noch vorne zu landen, da wir da jeweils gut besetzt sind.

5.8.
Als wir auf unseren Startplätzen standen und noch 5 Minuten zum Start waren, zog eine riesige schwarze Wand von Westen heran. Mir schwante Schreckliches. Beim Startschuss war es noch trocken.
Am Ende standen drei Staffeln auf dem Platz. Gert Brenner lief sehr gut an und hatte den Briten gleich eingeholt. Beim Wechsel auf mich war er vor der Wechselmarke bei mir, erkannte es aber und gab einen Hinweis. Dann verlief der Wechsel flüssig. Ich gab voll Gas und der Wechsel auf Winfried Heckner passte auch sehr gut, ebenso auf Schlussläufer Helmut Meier, der den Staffelstab in toller Manier nach Hause lief. Europameister in der M 65. Die Zeit war 51,38 sec. Die Siegerehrung war entsprechend stimmungsvoll.

6.8.
Am letzten Tag stand die 4x400 m Staffel auf dem Programm. Es waren drei Staffeln gemeldet. Neben uns waren noch die Engländer und Finnen am Start. Gert Brenner brachte unsere Staffel schon nach 150 m in Front, lief einen guten Vorsprung heraus. Helmut Meier forcierte noch mal etwas und Zymunt Bogdan hielt den Vorsprung in etwa. Ich konnte ganz locker den Sieg nach Hause laufen. Unser Vorsprung auf die Briten betrug unglaubliche 28 Sekunden und etwas. Die Zeit war 4:20,53 sec. Somit konnte ich selbst im 5. Rennen die 5. Medaille in Empfang nehmen. 2 goldene, 2 silberne und eine bronzene Medaille können sich, denke ich, sehen lassen.


Deutsche Seniorenmeisterschaften Zittau


Die Stadt Zittau, an der Mündung der Mandau in der Lausitzer Neiße gelegen, empfing vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 die deutschen Senioren W/M 35- W/M 85 zu den Deutschen Seniorenmeisterschaften. Das Wetter war wolkig und sonnig,  18-22 Grad. Am Samstag gingen Regenschauer nieder, die den Ablauf etwas beeinflussten.

Ich hatte für die 100, 200 und 400 m gemeldet. Außerdem war unsere Staffel Team Franken nach längerer Zeit wieder bei einer Deutschen Meisterschaft (letztmals in Erfurt 2012) in der M 60 gemeldet.

Am Freitag hieß es gleich für mich volle Konzentration im 100 m Finale, da wir am Ende nur 5 Teilnehmer waren und kein Vorlauf stattfand. Der Start war sehr gut, ich kam gleich gut in den Rhythmus und konnte mit 13 Sekunden glatt für heuer Bestzeit laufen. Gert Brenner als Zweiter hatte 37/100 Rückstand. Ich war zufrieden.      

Beim Aufwärmen für die 400 m am Samstagabend ging ein Wolkenbruch nieder, was den Start 30 Minuten verzögerte. Durch das Umziehen und die lange Wartezeit war ich nicht so richtig warm, was ich im Lauf auch merkte. Trotzdem war die Zeit mit 60,35 Sekunden akzeptabel. Der Zweite Bogdan Zygmunt war gute 5 Sekunden zurück.

Bei der 4x100 m Staffel hatten wir durchaus Chancen, vorne mitzumischen. Roland Eberle legte einen sehr guten Start hin, der Wechsel zu Helmut Schwab klappte prima, beim Wechsel auf Werner Weidinger verloren wir etwas Zeit und nach dem guten Wechsel auf mich konnte ich auf 3. Position liegend dann den 2. und damit Silberplalz nach Hause laufen. Der Deutsche Meister Hünxe-Bedburg war zu stark und 2,5 Sekunden vor uns. Für uns nach Verletzungen meiner Staffelpartner ein toller Erfolg. Im August werden wir über 4x400 m bei den Deutschen Senioremeisterschaften der Staffeln in Zella-Mehlis an den Start gehen.

Am Sonntag hatten wir einen Zeitlauf bei leider nur 4 Teilnehmern. Mit 26,84 sec konnte ich hier den 3. Titel feiern. In 11 Jahren nach dem ersten Titel in Aachen 2006 war dies der 25. Deutsche Meistertitel (incl. Staffel und Mehrkampf).  

Sprinterabend Gunzenhausen


Da wir mit unserer Startgemeinschaft Team Franken in letzter Zeit aus verletzungsbedingten Gründen keine Staffel bilden konnten und jetzt wieder in der M 60 mit Roland Eberle, Helmut Schwab und Werner Weidinger und mir eine Staffel zustandekam, wollten wir heute die geforderte Norm für die Deutschen Seniorenmeisterschaften in Zittau laufen. Diese beträgt 58 Sekunden. Da wir nicht genau wußten, wo wir zu diesem Zeitpunkt standen, war eine Zeitvorhersage sehr schwierig. Am Ende klappten die Wechsel gut und es stand eine Zeit von 54,16 sec zu Buche, über die wir selbst erstaunt waren.

Nach einer Stunde lief ich nochmal die 100 m bei leichtem Gegenwind in 13,31 sec, was mich nicht ganz zufriedenstellte.  

Bayerische Seniorenmeisterschaften Regensburg

Wie im Vorjahr fanden die bayerischen Seniorenmeisterschaften für Lauf und Sprung in Regensburg vom 27. bis 28. Mai statt, nachdem lange kein Ausrichter für diese Meisterschaften gefunden werden konnte. Unermüdlich bemühte sich unser Seniorenwart Gerhard Schlee für einen Ausrichter. Für die Wurfdisziplinen und Stabhochsprung sind diese weiter noch nicht ausgeschrieben.
Es herrschte hochsommerliches, ideales Sprinterwetter. Nur der Wind wechselte ständig. Nach den Testwettkämpfen in Forchheim und Sonneberg fühlte ich mich gut in Form. Bei den 100 m gab es 5 Teilnehmer, somit fand ein Finallauf statt. Der Start war sehr gut und nach 13,23 sec kam ich hochüberlegen ins Ziel. Nach drei Stunden folgte der 200 m Endlauf mit 4 Teilnehmern. Auch hier kam ich mit einem Fuß am Block gut weg und konnte die aufgebaute Geschwindigkeit auch auf den letzten 50 Metern gut halten, die Zeit als Sieger war mit 26,83 sec auch nicht schlecht. Bei den 400 m, die dreieinhalb Stunden später gestartet wurden, waren wir leider nur 2 Teilnehmer gemeldet. Deshalb starteten wir mit der M 70 in einem Lauf. Ich hatte mir vorgenommen, eine gute Zeit zu laufen. Ich startete die ersten 50 m mit voller Geschwindigkeit, um dann etwas zurückzunehmen und gut zu gleiten. Die zweite Kurve hielt ich die Geschwindigkeit und hatte die letzten 50 m auch noch Kraft, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Die Zeit war aber mit 60,86 sec doch nicht so gut. Es fühlte sich auch alles etwas schwer an. Hier das Video dazu. Die lange Wartezeit und drei volle Läufe an einem Tag sind in meinem Alter doch schon kräftezehrend.

Sportfest Sonneberg


Ein schönes Angebot in meiner Nähe ist das alljährliche Sportfest der Sonneberger Leichtathleten. Ich startete über 100 und 200 m. Die Temperaturen lagen um die 15 Grad, sonnig, mit einem kühlen, leichten Wind. Ich war der mit Abstand älteste Sprinter, einzig in der M 35 nahm noch Sandro Kubitza aus Ilmenau teil. Es war klar, dass ich mein eigenes Rennen laufen mußte, alle anderen waren zu schnell. Der Start war gut, in der ersten Hälfte spürte ich leichten Gegenwind, der sich in leichten Rückenwind nach 80 m drehte. Die Zeit war mit 13,12 sec für den Saisonzeitpunkt schon gut. Auch bei den 200 m kam ich gut weg, trotz der Innenbahn hatte ich ein gutes Renngefühl. Leider fiel für das Rennen die Zeitmeßanlage aus, was für den Sprinter natürlich frustrierend ist. Trotzdem habe ich die Starts nicht bereut.   

Bahneröffnung Forchheim


Das Wetter war etwas kühl bei 14 Grad, leichter Wind, bedeckt. Die Laufbahn war neu gemacht. Als weiterer Saisoneinstiegstest nach Gunzenhausen und Schweinfurt bot sich das beschauliche Sportfest, leider mit wenig Erwachsenen,  an. Für den frühen Saisonzeitpunkt waren die Zeiten mit 13,21 sec bzw. 26,68 sec gut. Ich kam beim Start jeweils gut weg und gut in den Lauf, die Sprintausdauerkraft ist doch schon vorhanden. Mit den Zeiten bin ich so etwa auf Vorjahresniveau. Leider fehlen für die 400 m etwas die Angebote in der näheren Umgebung.

Die nimmermüde Ingrid Meier lief bei der Veranstaltung über 100 und 200m bei dieser Witterung in der W 70 zweimal Europarekord. Grandios.

Auf den Fotos Ingrid und Walter Götz.  

Krumme Strecken Gunzenhausen


Das Wetter war sehr kalt mit 5-6 Grad. Gelegentlich schaute die Sonne hervor, die es gleich angenehmer machte. Es herrschte ein mäßiger Wind. Man konnte den Körper trotz Aufwärmens eigentlich nicht auf die erforderliche Temperatur bringen. Vor den 80 m mußten wir lange warten, was noch zusätzlich auskühlte. Ich hatte einen guten Tiefstart und obwohl ich mich gut fühlte, hätte ich statt der 11,09 sec ein noch bessere Zeit erwartet. Bei den 150 m hatte ich die Bahn 3, vor mir lief ein 16-jähriger aus Donau-Ries. Ich kam gut heraus und fühlte mich wohl bis zum Ziel. Der junge Sprinter auf Bahn vier zog mich etwas, die Zeit von 20,34 sec. war für diese kalte Temperatur und einem Gegenwind von minus 1,8 schon gut.

Deutsche Seniorenmeisterschaften in der Halle 4. und 5. März 2017 in Erfurt

Ich nahm an den drei Strecken 60 m (14 Teilnehmer), 200 m (10 Teilnehmer) und 400 m (8 Teilnehmer) teil. Im Vorlauf über 60 m am Samstag konnte ich mir mit 8,39 sec die beste Zeit erlaufen. Im Endlauf hatte mein Dauerrivale Helmut Meier aus Zeven knapp die Nase vorn. Wegen des knappen Einlaufs konnte ich, auch wegen der Zeit von 8,30 sec, sehr zufrieden sein. Die 200 m fanden als Zeitendläufe am späten Nachmittag statt. Die Favoriten in den Altersgruppen wurden auf Bahn 4 vor den Zeitzweiten der Teilnehmerliste gesetzt. Dadurch hatte ich meinen schärfsten Kontrahenten, Helmut Meier, nicht in Sicht. Die ersten 100 m konnte ich gut den Abstand halten, in der zweiten Kurve konnte Meier sich heranarbeiten, doch die letzten 50 m hatte ich genug Power, um Helmut mit 26,91 sec zu 27,17 sec mit 0,26 sec im Zaum zu halten. Am Sonntag folgte der 400 m Lauf. Wieder kam ich als Zeitschnellster auf die Außenbahn. Mit 28,75 sec ging ich bei 200 m durch die Zwischenzeit. Mit knapp 4 sec Vorsprung konnte ich den Sieg nach Hause laufen. Die Zeit betrug 60,60 sec. Mit zwei Deutschen Meistertiteln und einer Silbermedaille konnte ich sehr zufrieden sein.

Sportfest Fürth Halle

Ich hatte für 60, 100 u. 400 m gemeldet. Leider wurden bei den 60 m die Läufe gemischt eingeteilt, nicht nach Leistung. Ich mußte vorneweg laufen. Mit den 8,41 sec war ich in Anbetracht der schwierigen Trainingsbedingungen (90 Prozent im Freien) und Steigerung zur Nordbayerischen um 17 Hundertstel zufrieden.
Für die 400 m hatte ich mir Gerhard Zorn, auch frisch gebackener Weltmeister von Perth, aus der M 60 ausgesucht. Mit einem M 55 Läufer aus Spandau ging er schnell weg, in der ersten Kurve konnte ich mich heranarbeiten. Ich konnte bis auf 350 m an den beiden dranbleiben, dann verlor ich etwas den Anschluss. Für die Halle sind die 60,59 sec nicht schlecht.
Bei der selten gelaufenen Strecke 100 m in der Halle hatte ich die deutschen Spitzenläufer der M 60 im Lauf, Gerhard Zorn und Rudolf König. Im ersten Lauf waren sie klar vor mir im Ziel, leider versagte die Zeitmessung. Wir konnten den Lauf nochmal wiederholen. Am Ende der Kurve hatten mich die beiden eingeholt, aber ich konnte noch Kontakt halten. Die 13,30 sec bedeuteten einen Abstand von 5 Hunderstel zum bayerischen Rekord des vielfachen Weltmeisters Guido Müller mit 13,25 sec.
So kann ich gut gerüstet zu den Deutschen Hallenmeisterschaften Anfang März in Erfurt fahren.
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